Ich war noch niemals in New York
Kritik. Heike Makatsch und Moritz Bleibtreu (Bild) schwingen in der Kinoversion des Udo-Jürgens-Musicals „Ich war noch niemals in New York“ das Tanzbein. Und sie singen auch, was sich, sagen wir, interessant anhört. Der Film wirkt wie ein aus der Zeit gefallener Schwank mit Kitsch-Elementen.
Parasite
Kritik. Die koreanische Groteske „Parasite“ war heuer die Sensation des Filmfestivals von Cannes und wurde dort mit der Goldenen Palme belohnt. Jetzt landet das rabiate und schwarzhumorige Familiendrama über den Zusammenprall von Arm und Reich, in dem es viel zum Lachen, aber auch zum Gruseln gibt, bei uns im Kino.
Maleficent: Mächte der Finsternis
Kritik. „Maleficent: Mächte der Finsternis“ ist die Fortsetzung des märchenhaften Kinohits „Maleficent“ – und eine schwere Enttäuschung. Die Story ist banal und völlig uninteressant. Die Stars, voran Angelina Jolie (Bild) als dunkle Fee und Michelle Pfeiffer als ihre Gegenspielerin, agieren ohne Esprit.
Joker
Kritik. Joaquin Phoenix spielt einen traurigen Clown, der so oft zurückgewiesen wird, bis er das Monster in sich entdeckt: Das düstere und mit Spannung erwartete Comic-Arthaus-Drama „Joker“ macht den Hollywood-Star zum Oscar-Favoriten.
Dora und die goldene Stadt
Kritik. Ganz schön clever: Hollywood-Talent Isabela Moner stapft als Titelheldin im gelungenen Teenie-Abenteuerfilm „Dora und die goldene Stadt“ mit großen Augen und großem Mut durch den Dschungel von Peru, um eine sagenumwobene historische Stadt, ihre Eltern und ein Äffchen namens Boots wiederzufinden.
Deutschstunde
Kritik. Eine souveräne Literaturverfilmung: Tobias Moretti (Bild) und Ulrich Noethen machen das Zeitgeschichte-Drama „Deutschstunde“ (nach dem berühmten Roman von Siegfried Lenz) zum Kino-Ereignis.
Viennale 2019 (24. Oktober - 6. November): Das Programm
Eine neue Weltreise durch das Weltkino
Mehr als 300 Filme aus mehr als 40 Ländern: Viennale-Chefin Eva Sangiorgi präsentierte des Programm des Wiener Filmfestivals, das vom 24. Oktober bis zum 6. November wieder zu aufregenden Streifzügen durch das Weltkino einlädt. Auch Filme aus Österreich sind stark vertreten. Mehr...
Animation: „Fritzi – Eine Wendewundergeschichte“
Die Wende 1989 - aus dem Blickwinkel eines Kindes
Kritik. Eine prima Filmidee: „Fritzi – Eine Wendewundergeschichte“ ist ein Animationsfilm, der die Wende des Jahres 1989 in der DDR aus den Augen eines 12.jährigen Mädchens beobachtet. Es geht um die Montags-Demos in Leipzig, um den Wunsch der Bürger nach Freiheit - und um einen Hund namens Sputnik. Mehr...
Interview: Michael Ostrowski
Der Komödiant als Sänger
Komödiant Michael Ostrowski erprobt sich als Sänger: In der Filmversion von „Ich war noch niemals in New York“ gibt er Lieder von Udo Jürgens zum Besten. Mehr...
Drama: „Durch das Feuer“
Der Rückweg ins Leben
Kritik. Pierre Niney und Anais Demoustier beeindrucken im starken Schicksalsdrama „Durch das Feuer“, in dem es um einen schweren Brandunfall geht. Mehr...
Der neue Film von Regisseur Karl Markovics: „Nobadi“
Knallhartes Drama: Der Flüchtling und der alte Mann aus Wien
Kritik. Karl Markovics bringt seinen dritten Film als Autor und Regisseur ins Kino. „Nobadi“ ist ein knallhartes Drama über die Odyssee des Lebens, in dem ein Flüchtling aus Afghanistan und ein Wiener Pensionist (Borhanulddin Hassan Zadeh und Heinz Trixner, Bild) zu einer außergewöhnlichen Begegnung aufeinander treffen. Mehr...
Einer der besten Horrorfilme des Jahres: „Midsommar“
Schauriger Schrecken auf dem Lande
Kritik. Ein ländliches Fest in der schwedischen Provinz bildet den zunächst sehr beschaulichen Rahmen des Horrorfilms „Midsommar“ von Regie-As Ari Aster. Doch die Veranstaltung, bei der Naturgötter gepriesen werden, wird bald zum Fundament für schaurigen Schrecken der Extraklasse. Mehr...
Interview: Jamie Bell über „Skin“
Porträt eines Neonazis
Jamie Bell ( „Billy Elliott“) spielt im starken Politdrama „Skin“ den US-Neonazi-Aussteiger Bryon Widner. Interview und Filmkritik von Peter Beddies. Mehr...
News & Aktuelles
Dt. Schauspielpreis
Preis für Pachner
Die österreichische Schauspielerin Valerie Pachner wurde für die Hauptrolle in Marie Kreutzers Drama „Der Boden unter den Füßen“ mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet. Mehr...
Auslands-Oscar
„Joy“ für Österreich
Die österreichische Jury für den Auslands-Oscar hat das Drama „Joy“ von Sudabeh Mortezai einstimmig als Kandidaten für die Nominierungen der Oscars in der Kategorie Best Foreign Language Film ausgewählt. Mehr...
Zur Viennale (24. 10. – 6. 11.) gibt es wieder neue Taschen
Gewinnen Sie die kultige Viennale-Tasche!