Chasing Ice

Im (gar nicht so) ewigen Eis


FilmClicks:
Atemraubend schön: Wasser in flüssiger und gefrorener Form © Polyfilm
DIE STORY: Der US-Dokumentarfilmer Jeff Orlowski begleitet in „Chasing Ice“ den Fotografen und Geowissenschaftler James Balog bei seinen Expeditionen ins (gar nicht so) ewige Eis. Der Film, reich an grandiosen Natur-Aufnahmen, hat zwei Höhepunkte. Einen spannenden, wenn es dem Filmteam gelingt, den Abbruch eines riesigen Eisbergs in Grönland zu filmen. Und einen traurigen, wenn man durch Zeitraffer-Aufnahmen, die über eine Periode von drei Jahren (!)  realisiert wurden, Zeuge wird, wie rasch sich das Gletschereis zurückzieht.
DIE STARS: Hauptdarsteller von „Chasing Ice“ ist natürlich das Eis, das in spektakulären und oftmals wunderschönen Aufnahmen ins Bild kommt – wenn der Film nicht gerade die wüstenhaft kahlen Steinfelder zeigt, die nach dem Rückzug eines Gletschers sichtbar werden.
KURZKRITIK: Auf den ersten Blick würde man vermuten, „Chasing Ice“ sei ein Naturfilm, der sich ganz auf Gletscher, Eisberge und deren Bewegungen konzentriert. Dem ist aber nicht so. Regisseur Jeff Orlowski macht die Doku auch zum Lobgesang auf den Fotografen und Forscher James Balog, der mit großer Begeisterung und viel Mut durch die kalten Landschaften stapft.  Das mindert aber die Wirkung des Films: „Chasing Ice“ ist keine wirklich ernsthafte oder gar wissenschaftliche  Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel, sondern eine Art Abenteuer-Doku, die ihre brillanten Bilder nicht mit soliden Fakten unterfüttert.
IDEAL FÜR: Alle Naturliebhaber, die vom Eis fasziniert sind.






Trailer
LÄNGE: 75 min
PRODUKTION: USA 2012
KINOSTART Ö: 29.11.2013
REGIE:  Jeff Orlowski
GENRE: Dokumentation
ALTERSFREIGABE: jugendfrei


BESETZUNG
James Balog: