Bond 25

Daniel Craig gegen Rami Malek

25.04.2019
von  Gunther Baumann
Will dafür sorgen, dass „Mr. Bond keine leichte Zeit haben wird“: Neuer Bond-Schurke Rami Malek © Erik Tanner / Getty
Der nächste Bond-Bösewicht heißt Rami Malek. Der Oscar-Preisträger, der durch sein Porträt von Freddie Mercury in „Bohemian Rhapsody“ zum Weltstar aufstieg, wurde am 25. April als einer der Hauptdarsteller des nächsten 007-Thrillers vorgestellt. Bei einem Event in Jamaica  gaben die Produzenten Barbara Broccoli & Michael G. Wilson den Plot und das Ensemble von „Bond 25“ (der Filmtitel ist noch geheim) bekannt. Neben Rückkehrern wie Daniel Craig (in seinem fünften Film als James Bond) und Léa Seydoux wurden auch Newcomer wie Ana de Armas („Blade Runner 2049“) oder Lashana Lynch  („Captain Marvel“) genannt. Ein Name fehlte: Jener von Christoph Waltz, der in „Spectre“ den Oberschurken Blofeld spielte. Doch weil beim Termin in Jamaica jetzt nur von den „offiziellen Rückkehrern“ die Rede war, sprießen bereits Spekulationen, Waltz könnte noch zu einem späteren Zeitpunkt in die Produktion einsteigen.
Neues 007-Gespann: Regisseur Cary Fukunaga und Hauptdarsteller Daniel Craig © UPI Media

Die Premiere.
Die Kino-Premiere von „Bond 25“ ist für den 9. April 2020 angesetzt. 007-Fans können sich jetzt schon mal auf einen Thriller einstellen, in dem sie James Bond zunächst in einer ungewohnten Funktion begegnen werden: Als Ruheständler.
 
Der Plot. „Bond hat den aktiven Dienst verlassen und genießt das ruhige Leben in Jamaica“, heißt es in einer kurzen Inhaltsangabe des Universal Studios. „Die Ruhe währt aber nur kurz. Bonds alter Freund Felix Leiter von der CIA taucht auf und bittet um Hilfe. Denn die Mission, einen entführten Wissenschaftler zu retten, stellt sich als schwieriger heraus als erwartet. Bond macht sich auf die Spur eines geheimnisvollen Schurken, der mit einer gefährlichen neuen Technologie bewaffnet ist.“
 
Als Regisseur von „Bond 25“ ist Cary Fukunaga im Einsatz, der durch die Serie „True Detective“ und das Kriegsdrama „Beasts Of No Nation“ in die Hollywood-Spitzenklasse aufstieg. Der 41-jährige US-Regisseur übernahm die Inszenierung vom Briten Danny Boyle, der seine Funktion 2018 wegen künstlerischer Differenzen mit der Produktion zurücklegte.
 
Die Schauplätze. Da bis zum Kinostart am 9. April 2020 nicht einmal ein ganzes Jahr zur Verfügung steht, wird schon in den nächsten Tagen mit dem Dreh begonnen. Erster Schauplatz ist Jamaica – ein wichtiges Land im Bond-Universum: Hier schuf der Schriftsteller Ian Fleming 1952 die Figur des Geheimagenten 007. Hier schrieb er seine zwölf Bond-Romane. Und hier spielte 1962 auch der erste Bond-Thriller fürs Kino, als Sean Connery auf die Jagd nach Dr. No ging.
 
Weitere wichtige Schauplätze von „Bond 25“ sind Italien (konkret die Höhlenstadt Matera im Süden des Landes) und natürlich London. Auch in Norwegen wird gedreht.

Wieder gemeinsam im Einsatz: Léa Seydoux und Daniel Craig (hier in „Spectre“) © Sony

Das Ensemble. Das Stammpersonal beim britischen Geheimdienst bleibt unverändert. Daniel Craig als Bond bekommt es in der Zentrale wieder mit Ralph Fiennes (als Behördenchef M), Ben Whishaw (als Technik-Guru Q) und mit Naomie Harris (als Moneypenny) zu tun.
 
Jeffrey Wright und Léa Seydoux kehren in ihre Rollen als CIA-Agent Felix Leiter und als Therapeutin Dr. Madeleine Swann zurück. Newcomer Ramy Malek kündigte bei seiner Vorstellung in Jamaica an, er wolle dafür sorgen, dass „Mr. Bond keine leichte Zeit haben“ werde.
 
Beim Drehbuch arbeiteten die Bond-erprobten Autoren Autoren Neal Purvis und Robert Wade mit Scott Z. Burns („Das Bourne-Ultimatum“) sowie mit der britischen Schauspielerin und Schriftstellerin Phoebe Waller-Bridge zusammen.